• Herzlich Willkommen auf der Homepage der altehrwürdigen Zunft Heini von Uri Sursee

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05.11.2021 – Martinibot 2021

Heinivater, Altheiniväter, Alt- und Mitmeister trafen sich am Freitag zum Martinibot der Zunft Heini von Uri Sursee. Zunftmeister Florian Felber verkündete mit grosser Freude, dass 2022 ein Heinivater die Geschicke der Soorser Fasnacht in den Händen hält. Mit grosser Spannung lüftete er das Geheimnis um das Fasnachtsmotto 2022. Es heisst: «Studio 54 - die verrückten 70er.» Das Motto verspricht eine farbenfrohe und überwältigende Fasnacht. Am Dreikönigsbot vom 8. Januar 2022 wird der Heinivater ausgerufen. 

 Mehrere Vakanzen im Zunftrat konnte das Martinibot neu besetzen. So übernimmt Martin Senn das Amt des Kanzlers, Roland Rüegg verantwortet als Säckelmeister neu die Finanzen und Danny Uwiera ist neu Bannerherr. Alle drei, sowie der neue Rechnungsrevisor Urs Koch, wurden mit grossem Applaus in ihre neuen Ämter gewählt. 

Wenn neue Gesichter Verantwortung übernehmen, gibt es auch immer Abschiede und Ehrungen vorzunehmen. An erster Stelle würdigte die Zunft Heini von Uri Sursee den langjährigen, bedächtigen, vorausschauenden und satzungstreuen alt Zunftmeister Peter Wyder. Er amtierte seit 2012 und gab sein Amt vor einem Jahr ab. Wegen Corona fand seine offizielle und würdige Verabschiedung erst am Martinibot 2021 statt. Mit einer Standing Ovation bedankte sich die Zunft bei Peter Wyder für seine riesigen Verdienste. 

Der Gewürdigte liess es sich nicht nehmen und dankte alt Kanzler Stephan Beck für seinen unermüdlichen Einsatz zu Gunsten der Zunft Heini von Uri Sursee. Seit 2014 war er im Amt und zeigte sich kontaktfreudig, gelassen und ausgelassen sowie kreativ. An seiner Stelle waltet nun Martin Senn als Kanzler. 

Einen akribischen Bannerherr verliert die Zunft Heini von Uri in der Person von Beat Bättig, der vorausschauend handelte und immer verlässlich war. Danny Uwiera ist sein Nachfolger. Auf dem Posten des Säckelmeister kann die Zunft Heini von Uri mit Roland Rüegg einen Altheinivater präsentieren. Er übernimmt das Amt von Bruno Meyer, der immer sehr bedacht war, die Zunftkasse im Lot zu halten. 

Weiter informierten Zunftmeister und Kanzler über die geplanten Anlässe an der Fasnacht 2022. «Die Planung ist einiges diffiziler als 2021», machte der Kanzler klar. «Wir halten an den internen Anlässen fest», betonte Zunftmeister Florian Felber. Auch die Besuchsfahrten und das Narrenlaufen könnten bestimmt durchgeführt werden. Bezüglich des Umzuges vom Güdisdienstag gelte es, noch Verhandlungen mit der Stadt Sursee zu führen. 

Zum Schluss präsentierte Mitmeister Michael Roth vom Plakettenkomitee die Fasnachtsplakette 2022. Entworfen hat sie wiederum der Surseer Künstler Roger Stalder. Ab Dreikönigsbot können alle Fasnachtsinteressierte die Fasnachtsplakette 2022 an den üblichen Verkaufsstellen sowie bei allen Zünftigen erwerben. 

ZM & Alt-ZM

 

 

25.11.2021 - Fasnachtsplakette 2022

2022 findet die Fasnacht in Sursee statt. Dazu gehört auch eine Fasnachtsplakette, die von Roger Stalder gestaltet wurde. 

Die Fasnachtsplakette 2022 der Zunft Heini von Uri Sursee zeigt eine Fasnachtsgestalt, die ein «Guggi» in den Händen hält. Im Hintergrund als Form der Plakette ist die Zahl 22, die für 2022 steht, illustriert. Die Version 2022 knüpft an die Sonderplakette 2021 an und ist die zweite Plakette einer Dreier-Serie von Roger Stalder. 

Busreisen Rösch

Der Surseer Maskengestalter schuf auch in diesem Jahr für die Zunft Heini von Uri Sursee die Plakette. Als Plakettensponsor für die Fasnacht 2022 konnte die Zunft Busreisen Rösch mit Karin und Reto Rösch gewinnen. Sie sind auch, wie der Plakettengestalter, mit Sursee, der Surseer Fasnacht und der Zunft Heini von Uri Sursee verbunden. 

2022 verzichtet die Zunft Heini von Uri Sursee auf die Herausgabe einer Heini-Plakette. Es gibt aber eine Silber- und eine Bronzeplakette. Der Verkauf der Fasnachtsplaketten startet am Dreikönigsbot vom 8. Januar 2022. Wiederum können die Plaketten bei verschiedenen Surseer Geschäften erworben werden. Und Interessierte dürfen sich auch an die Zünftigen wenden, um eine der begehrten Fasnachtsplaketten zu kaufen. 

Am Dreikönigsbot vom 8. Januar wird übrigens der Heinivater 2022 ausgerufen. Sein Fasnachtsmotto ist jedoch bereits bekannt: «Studio 54 - die verrückten 70er.»

 

 

17.02.2021 - Rückblick AHV Bruno Künzle

«Man gibt viel, bekommt aber das Doppelte zurück», sagt unser Altheinivater Bruno Künzle. Er bildete zusammen mit Heidy 1988 das Heinipaar. Der Ur-Schenkoner erlebte Tausende von schönen Momenten und war 25 Jahre lang unser Stubenmeister.

Von jüngsten Kindsbeinen an lernte Bruno Künzle die Bauernfasnacht mit den bekannten Fasnachtskostümen aus Stroh im damals praktisch vollkommen landwirtschaftlich geprägten Schenkon kennen. «Voll verkleidete Gruppen zogen von Hof zu Hof und hatten es lustig», erklärt der Posthalter-Sohn. Zu Hause – sozusagen im Postbüro – war auch eine der Bauernfasnacht-Stationen.

Diese guten Erinnerungen führten den Sanitärplaner, der zuerst bei Paul Hafner und später lange Zeit als Reparaturchef sowie Sicherheitsbeauftragter im Spital Sursee arbeitete, 1976 zur Zunft Heini von Uri Sursee.
In den ersten Jahren amtierte er als einsatzfreudiger «Chef Heiniballdekoration». «Zusammen mit Hansruedi Steiner, dem späteren «Snäcki»-Wirt, investierte ich viel Zeit für die Dekorationen», sagt Bruno. Er rechnet mit jeweils 300 Einsatzstunden pro Person und Ball. Ihre beiden Frauen halfen stets mit.

Das Fasnachtsmotto bestimmt
An den Heiniball 1980 unter dem Motto «Piratenball» im Jahr von Heinivater Bruno Casserini kann er sich besonders gut erinnern. «Das Bellevue verwandelten wir in ein Piratenschiff mit Rumpf, Masten, Piratenbaum und Bildern von See-schlachten.» Damals sei es übrigens üblich gewesen, dass er, Hansruedi Steiner und ihre beiden Frauen das Motto des Heiniballs bestimmten. «Immer spätestens am 1. November mussten wir das Motto bekannt geben.»

1988 durfte Bruno Künzle dann als Heinivater die Soorser Fasnacht regieren. «Wir diskutierten noch, ob es für Tobias nicht zu früh sei. Er war ja erst 3-jährig, aber ein pflegeleichtes Kind», erzählt Heidy Künzle. Wir wagen es, sagten sie sich. Nach der Inthronisation im Rathaus kochte der Heinivater im Haus der Schwiegereltern in Sursee die Mehlsuppe eigenhändig. Heidy erinnert sich: «Wir zählten 120 Chacheli. Neben der Zunft waren auch die Guggsurruugger und die Schtriegou-Rätscher-Zunft aus Schenkon bei uns Gast.»

1001 Nacht am Heiniball
Der Mond und die Sterne wollten es so, dass 1988 die Fasnacht exakt auf dieselben Tage wie 2021 fielen und deshalb relativ kurz war. Der Heiniball stand am 23. Januar unter dem Motto «1001 Nacht». Viele Verschleierte – wie heute – tummelten sich im Hotel Sursee. Natürlich legte Bruno Künzle bei «seinem» Heiniball selber Hand an.

Am traditionellen Besuch der Zunft Heini von Uri bei den Kapuzinern durfte die ganze Heinifamilie dabei sein. Das Heinipaar sass gerade unter dem grossen Kreuz. «Du, wer hat den da hinten angenagelt?», fragte Heinikind Tobias den Guardian mitten im geselligen Treiben. Mit selber gebackenen «Schenkeli» und «Meitschibei» aus der Kapzinerküche klang der Nachmittag bei gutem Wein aus.

Dank Coiffeur Joos stilsicher
Heinimamme Heidy trug für jeden Anlass ein anderes Kleid, das sie bei verschiedenen Kostümverleihen auslieh. «Eine Stunde vor einem Anlass ging ich zu Coiffeur Joos. Annelies und Willi Joos machten mich stilsicher zwäg und suchten eine passende Perücke aus.» Sie sei dann jeweils total relaxt gewesen und habe sich verwöhnen lassen.

Die in Sursee als langjährige Turnerin bekannte Heidy Künzle hält noch heute sehr viel von der Zunft: «Sie ist wie eine zweite Familie. Als Frau musst du nicht mitmachen, du darfst aber», erklärt sie. Und das tat und tut sie immer noch. «Ich identifiziere mich mit der Zunft.»

Sommerlich am 16. Februar
Am Umzug vom 16. Februar 1988 herrschte strahlendes und heisses Wetter. Bruno verrät: «Beim Polizeiposten verfolgte ich den Start des Umzugs im Narr, Unterhosen, Socken und Schuhen.» Er holte sich beinahe einen Sonnenbrand. Die Orangenschlacht nach dem Umzug im Städtli zählt er zu einem der Höhepunkte der Fasnacht 1988. Beim Bööggverbrennen passierte dann noch ein kleines Malheur: Das Kleid von Heinimamme Heidy (sie trat als Csàrdàsfürstin auf) fing ein Brandloch ein.

Dankeschön als Stubenmeister
Nach dem Heinivater-Jahr blieb unser Altheinivater Bruno aktiv. Als Nachfolger von Altheinivater Hans Lerch wurde er 1990 Stubenmeister. 25 Jahre lang übte er dieses Amt, das ihn dem Zunftrat erhalten bleiben liess, aus. «Dieser schöne Job gefiel mir, obwohl er aufwendig war. Ich kochte schon immer gerne und lernte viele Leute kennen.» Er verstand seine Zusage auch als Dankeschön an die Zunft.
An 30 bis 40 Anlässen im Jahr wirtete er damals mit seiner Frau Heidy. Bundesräte und Unternehmer, aber auch «einfachere Leute» gaben sich in der Zunftstube im Diebenturm die Klinke in die Hand. Zuerst hatte Heidy Bedenken: «Ich bin ja keine Serviertochter, aber die Leute waren immer anständig, positiv und dankbar.»

Viel geben, doppelt ernten
Ein Vierteljahrhundert Stubenmeister ist eine wahnsinnig lange Zeit. «Wir diskutierten früher, ob wir selber eine Beiz aufmachen sollen. Der Stubenmeister war dann wie ein Ersatz dafür», meint Bruno und ergänzt: «Man gibt viel, bekommt aber das Doppelte zurück.» Manche Freundschaften fürs Leben entstanden, das Zusammengehörigkeitsgefühl war gross, und miteinander erreichte die Zunft Heini von Uri mit Bruno und Heidy Künzle viel.

Heinifamilie Fotograf   ahv_kuenzle_kapuziner    ahv_kuenzle_toby 

11.02.2021 - Geschenkübergabe Heime am SchmuDo

Die Fasnacht ist vorüber, ehe sie begonnen hat. Dennoch wahrte unsere Zunft am SchmuDo die Tradition der Besuchsfahrten. Eine Kleinstdelegation bestehend aus Heinivater, Zunftmeister, Beirat und Ausrufer brachte den Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen sowie den Mitarbeitern in beiden Häusern der Stiftung Brändi etwas Fasnacht vorbei. 

Kurz vor Mittag empfing Urs Arnold die Dreierdelegation der Zunft Heini von Uri Sursee. Der Leiter des Alterszentrum St. Martin in Sursee dankte unserer Delegation für's Kommen in dieser Zeit. Wie immer am SchmuDo kam die Zunft aber nicht mit leeren Händen: Blumen und Süsses in Form von Heinerli gab es für alle Bewohner.  Auch "Onkel Hans" freute sich über unseren Besuch wie auf dem Bild unten zu sehen ist.

Der Heinivater grüsste
Statt wie üblich mit Bewohnern zu diskutieren, griff unser Heinivater Wisu Amrein zum Mikrofon und grüsste alle auch im Namen seiner Heinimamme Barbara, den Heinikindern Linda und Levin sowie der gesamten Zunft in Distanz, aber sichtbar. Er freue sich, trotz allem heute hier zu sein, machte er klar, obwohl kein Schwatz oder eine persönliche Übergabe der Geschenke möglich seien. Urs Arnold freute sich, dass viele im AZ St. Martin mottogetreu gekleidet waren. «Es grünt», lautet es.

Unsere Zunft bescherte daneben am SchmuDo den «Seeblick» Sursee, das «Feld» Oberkirch sowie die beiden Häuser der Stiftung Brändi in Sursee. Alle hatten eine riesige Freude. Die Verantwortlichen der sozialen Institutionen luden mit grossem Optimismus die ganze Zunftfamilie ein, 2022 wieder mit voller Grösse präsent vor Ort zu sein. Die Zunftfamilie hoffen mit.

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