Zunft Heini von Uri - Sursee 
 

Jubiläum 150 Jahre Zunft Heini von Uri Sursee

Die Zunft Heini von Uri Sursee feiert 2026 ihr Jubiläum mit verschiedenen Aktivitäten. 

  • Narrennacht von Güdismäntig, 
  • Museumsausstellung
  • Jubiläumsplaketten
  • Festschrift
  • Zunftbroschüre
  • Jubiläumswein

Erschienene Beiträge Jubiläum


Narrennacht

Die drei Mitmeister Severin Gerber, Tobias Künzle und Brubex Imgrüth werden dafür sorgen, dass am Güdismontag unmittelbar nach der Familienfasnacht die Narrennacht unvergessen bleiben und in unsere Geschichte eingehen wird. Bei der Narrennacht handelt es sich um einen öffentlichen Anlass, bei dem Bevölkerung, Behördenvertreter, befreundete Zünfte und Sponsoren gemeinsam durch Sursee wandeln und Stationen der Geschichte von Sursee und der Zunftgeschichte erleben werden. Die Veranstaltung verbindet traditionelles Brauchtum mit moderner Inszenierung und zeigt, dass die Zunft ein geschichtsträchtiger Verein ist, der den Sprung in die Neuzeit erfolgreich gemeistert hat.

Die Narrennacht ist als Rundgang durch Sursee konzipiert, bei dem die Besucher an drei zentralen Standorten (von der Braui zum Diebenturm und dann zum Rathaus) verschiedene Stationen der Zunftgeschichte erleben. Der offizielle Teil umfasst etwa zwei Stunden, danach ist närrisches Treiben in der Altstadt angesagt.

Der Anlass steht unter dem Motto "150 Jahre Brauchtum, Tradition und Geselligkeit" und soll die Bevölkerung für das kulturelle Erbe der Zunft sensibilisieren. Gleichzeitig dient die Veranstaltung als möglicher Startschuss für eine Ausstellung im St. Urbanhof, die das Jubiläumsjahr bereichert.

Als Schauspieler, der uns durch den Abend begleitet, konnte Clovis Kasanda gewonnen werden.

Der ideale Moment, um das gesellige Leben zu pflegen und Bevölkerung, Behörden sowie Sponsoren die Vielfalt unserer Zunft näherzubringen.

Museumsausstellung

Mit Oliver Jost, Oliver Schnieper und Ashish Arondekar werden sogleich drei Altheiniväter im St. Urbanhof die Museumsausstellung auf die Beine stellen. Umfang, Inhalt und Dauer sind konzeptionell festgelegt. Ab März 2026 wird uns das Museum während 150 Tagen zur Verfügung stehen. Neben den Räumlichkeiten an sich können wir auch den Gartenbereich nutzen.

Der Museumsbesuch wird zum zünftigen Erlebnis für uns, unsere Freunde, für Interessierte wie auch für Schüler. Garant dafür sind ein Konfettizimmer, ein Umzugswagen im Gartenbereich der von den MuseumsbesucherInnen für unseren Fasnachtsumzug 2027 gebaut wird und das hitzige Erleben des Böögverbrennens. In der Zeit sollen viele unserer Anlässe wie Gnagi-Essen, Lällifäscht oder Stobehöcks im Museum stattfinden.

Im Museum wird unsere Geschichte erzählt, erlebt und die Zukunft unserer Zunft weitergeschrieben.


Jubiläumsplaketten

Altheinivater und Beirat Oliver Schnieper wird im Jubiläumsjahr unsere Plakette gestalten. In den Ausführungen Bronze, Gold, Heini sowie einer zusätzlichen Jubiläumsvariante werden wir uns noch Jahrzehnte später an den allseits beliebten Plaketten als unsere Zeitzeugen erinnern dürfen.

Das Konterfei des Heini von Uri wird die Plakette zieren. Seit Weihnachten 2025 erfreuen wir uns an den Plaketten.

Weitere Informationen zu den Jubiläumsplaketten - siehe hier


Jubiläumswein

Dem Wirken von Mitmeister Ivo Dos Santos ist es zu verdanken, dass wir zum Jubiläum zwei edle Tropfen geniessen dürfen. Pro verkaufte Flasche fliessen 4.50 Franken in die Zunftkasse. Der Weisswein wird als Cuvée in den Sorten Johanniter/Sauvignon Blanc angeboten. Beim Rotwein handelt es sich um einen Tempranillo, der 12 Monate im Barrique ausgebaut wurde.

Die beiden Weine werden an den Zunft-Anlässen wie auch in den lokalen Restaurants angeboten.

Weitere Informationen zum Jubiläumswein - siehe hier


Festschrift

Altheinivater Beat Felder hat sich als Teilprojektleiter für die Festschrift zur Verfügung gestellt. Basierend auf einer Medienpartnerschaft mit der Surseerwoche werden ab unserem Martinibot 2025 einseitige Berichterstattungen in der Surseerwoche publiziert. Der Themenkatalog ist breit gefächert. Auf zehn Ausgaben verteilt, erläutern wir die Geschichte der Zunft sowie unsere Strukturen und unsere Altheiniväter erzählen ihre Anekdoten. Eine der Grundlagen ist die Zunftbroschüre, eine andere sind Anekdoten oder Sammlungen von älteren Zunftmitgliedern. Die Sponsoren erhalten gemäss Konzept eine Plattform.

Aus den einzelnen Beiträgen wird schlussendlich die finale druckfähige Festschrift erstellt, die digital verfügbar und auf Wunsch gedruckt werden kann.


Zunftbroschüre

Altmeister Hanspeter Lipp arbeitet an der vierten Auflage unserer Zunftbroschüre, welche im 2026 zur Jubiläumsbroschüre wird. Die Neuauflage ist so weit fortgeschritten, dass Umfang beziehungsweise die Erweiterungen definiert sind - auf die zusätzlichen Seiten dürfen wir zünftig gespannt sein. Momentan mit dem Layout beschäftigt, wird dieser Arbeitsschritt im Herbst 2025 voraussichtlich vollendet. Was dann in der neusten Auflage nicht fehlen darf, ist der Name unseres Heinivaters 2026. Sobald bekanntgegeben, wird für die Zunftbroschüre der Druckauftrag erteilt. Für die anfallenden Druckkosten konnte ein namhafter Sponsor gefunden werden.

Kompakt, informativ und gelungen im Sinne der Narrenfreiheit illustriert wird unsere Zunft in der Broschüre erklärt.


Aus der Geschichte

Die Zunft Heini von Uri Sursee beruft sich auf den Hofnarren Heini von Uri zurück. Der war im Gefolge des Herzogs Leopolds III. von Österreich an der Schlacht bei Sempach im Jahre 1386 nicht im eidgenössischen Lager, sondern im feindlichen Habsburgischen den Schlachtausgang miterlebte. Nach dem für das Haus Habsburg / Österreich verlorenen Waffengang blieb Heini von Uri im Städtchen Sursee zurück.

Die Fasnacht ist in Sursee jedenfalls fast so alt wie "Chäs und Brot" und seit nach der Schlacht bei Sempach der Hofnarr des Herzogs Leopold in der Löffelburg hinter der Grabenmühle integriert wurde, bekam sie ein besonders Cliché. Der Heini von Uri blieb Patron einer löblichen Narrenzunft bis auf unsere Tage. Alljährlich zog er an der jungen Fasnacht, im Gleite Lälli, Tüfel und Röllinarren, durch die Stadt. 1859 wurde die Masken- oder Heini von Uri-Gesellschaft gegründet, doch wurden schon vorher, Ende der vierziger und anfangs der fünfziger Jahre, grössere Umzüge veranstaltet.

Am 9. Jänner, im Jahre 1876, hat die Heini-Zunft sich erste Satzungen gegeben.

Wie kam es dazu; Ein provisorisches Komitee lud am 7. Januar 1876, auf den 9. Januar, nachmittags um 4 Uhr ins Restaurant Brauerei ein, zur Versammlung der Fasnachtsgesellschaft oder des "Heini-von-Uri-Verein" und schrieb dazu:

"Wichtige Traktanden lassen zahlreiche Teilnahme erwarten." Man hatte nicht vergeblich eingeladen, für die Gründung eines neuen dauerhaften "Heini von Uri-Vereins" kamen denn auch über hundert Bürger. Die offizielle Gründung der Zunft unter dem Patronat des Heini von Uri war geglückt und als erster Heinivater wurde der Brauereiwirt, Xaver Brunner, gewählt. Die Zunft hat gemäss den Satzungen "das gesellige Leben zu pflegen und die Fasnacht zu beleben". Jedes Jahr, jeweils am Samstag vor Dreikönigen, wählen die Zünftigen einen ehrenwerten Bürger zum Heinivater und somit zum Nachfolger des Stadtnarren Heini von Uri.

Die Trabanten Tüfel, Lälli und Feuk entstammen einem Traum des Heini von Uri. Der Tüfel symbolisiert das Böse, der Lälli steht für die Redseligkeit und der Feuk nimmt den Stolz und den Hochmut. Bis heute wird der Heinivater bei sämtlichem zünftigem Treiben von den Trabanten begleitet. Um auch die kleinen Kinder zu belustigen, wurden später als Pendant die Kindermasken Grobian, Chiletürmler und Vögelistruss geschaffen.


Sponsoren Jubiläum 150 Jahre Zunft Heini von Uri Sursee

Heini-Sponsor:

Die Mobiliar


Lälli-Sponsor:

Rütli-Stiftung


Restaurant Duo Kitchen & Bar

Feuk-Sponsoren:

  • qbatur
  • Kulturförderung Sursee Mittelland
  • Korporation Sursee
  • Aquafit


Tüfel-Sponsoren:

  • Campus Sursee
  • LUKB
  • RSK-Elektro
  • BDO
  • Grüter Sanitär
  • Ramseier Getränke
  • DeinWein Schenkon
  • Häfliger Transport
  • Pflugshaupt Gärtnerei
  • Portmann Jörg & Anita
  • Stadt Sursee
  • Gemeinde Oberkirch
  • Vara25 GmbH
  • Hobet AG
  • BWO Systems AG


Die Zunft Heini von Uri Sursee bedankt sich ganz herzlich bei allen Sponsoren für die Unterstützung des Brauchtums und des Kulturguts. 



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